Praxisanleiter:in


  • Die Zusatzqualifikation zum Praxisanleiter im Rettungsdienst richtet sich an erfahrene Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, die ihre berufliche Kompetenz erweitern und aktiv an der Ausbildung des Nachwuchses mitwirken möchten. Praxisanleiter übernehmen eine zentrale Rolle in der praktischen Ausbildung auf der Lehrrettungswache und begleiten Auszubildende während ihrer Einsätze im Rettungsdienst.
    Die Weiterbildung umfasst 300 Unterrichtsstunden und wird bei uns in drei aufeinander aufbauenden Modulen durchgeführt. Durch die modulare Struktur lässt sich die Qualifikation gut mit der beruflichen Tätigkeit vereinbaren und ermöglicht eine schrittweise Vertiefung der pädagogischen und fachlichen Kompetenzen.
    Praxisanleiter planen Lernprozesse, leiten praktische Maßnahmen strukturiert an, führen Feedback- und Beurteilungsgespräche und dokumentieren den Ausbildungsstand. Sie fungieren als fachliche Vorbilder und tragen maßgeblich zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der rettungsdienstlichen Ausbildung bei. Darüber hinaus wirken sie bei den praktischen Anteilen der staatlichen Prüfung mit und unterstützen im Rahmen der Prüfungsdurchführung sowie -bewertung.

  • weitere Informationen
  • • Grundlagen der Pädagogik und Didaktik
    • Planung und Gestaltung von Lernprozessen
    • Anleitungssituationen im Einsatzdienst
    • Kommunikation und professionelle Gesprächsführung
    • Rechtliche Grundlagen der Ausbildung
    • Beurteilung und Leistungsbewertung
    • Mitwirkung bei praktischen Prüfungen

    Nach erfolgreichem Abschluss sind die Teilnehmenden berechtigt, als Praxisanleiter im Rettungsdienst tätig zu sein und Auszubildende offiziell anzuleiten sowie an praktischen Prüfungsanteilen mitzuwirken.

  • Zugangsvoraussetzungen
  • • Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Notfallsanitäter/in“
    • In der Regel mindestens zwei Jahre Berufserfahrung im Rettungsdienst